Pfarrgemeinden

Pfarrgemeinden

Tirol

Salzburg

Kufstein

Evangelische Pfarrgemeinde A. und H.B.
Kufstein - Johanneskirche

Andreas-Hofer-Straße 6, 6330 Kufstein
Tel: 05372/62687
Email: evang.kufstein@kufnet.at
www.evangelisch-kufstein.at
 




Gründung des Pfarramtes 1954
1703 Evangelische A.B., 18 Evangelische H.B.

Gottesdienste:
Johanneskirche: 1., 2., 3. Sonntag im Monat: 9.00 Uhr (1. Sonntag mit Kindergottesdienst), 4. Sonntag im Monat: 10.30 Uhr, 5. Sonntag im Monat: 9.00 Uhr (gemeinsam mit Wörgl)

Predigtstation:
 
Evang. Gemeindezentrum, Bruder Willramstraße (Wörgl): 2. und 4. Sonntag im Monat: 9.00 Uhr, 5. Sonntag im Monat: 9.00 Uhr (gemeinsam mit Kufstein)

Predigtstellen:  
Rattenberg, Walchsee, Oberau 

Pfarrer  
Mag. Dr. Robert Jonischkeit

Mobil: 0699/18877555
Email: jonischkeit@gmx.at

Kurator: Dipl.-Vw. Siegfried Schwengel
LektorInnen: Edith Holzinger, Renate Egger, Fritz Egger, Helen Salcher

Kufstein ist seit 1954 Sitz einer evangelischen Pfarrgemeinde, die sich auf den gesamten politischen Bezirk Kufstein einschließlich der politischen Gemeinden Hopfgarten und Kössen (rund 1400 Quadratkilometer) erstreckt und zur Zeit 1756 Mitglieder zählt.


Aus der Geschichte

Seit der Gründung der Innsbrucker evangelischen Pfarrgemeinde 1875 wurde auch die Gemeinde Kufstein regelmäßig seelsorgerlich betreut. Die Predigtstelle Kufstein wurde 1899 Predigtstation und erhielt 1900 in einem von der Stadt zur Verfügung gestellten Raum im ehemaligen Theatergebäude am Fischergries endlich einen würdigen Gottesdienstraum.
Schon 1929 erwarb das Innsbrucker Presbyterium in Kufstein einen Baugrund. Aber erst 25 Jahre später, am 10. Oktober 1954 erlebte die Gemeinde die Einweihung der Johanneskirche und des Pfarrhauses. Dem Siebenbürger Flüchtlingspfarrer Johann Stürtzer, nach dem 2. Weltkrieg zunächst als Pfarrvikar nach Kufstein gesandt, ist es gelungen, die durch Flüchtlinge stark angewachsene Gemeinde neu zu sammeln und die Innsbrucker Tochtergemeinde (seit 1949) mit der Errichtung der Johanneskirche und des Pfarrhauses zugleich auch zur Selbständigkeit zu führen. Die neue Pfarrgemeinde Kufstein umfasste die Muttergemeinde Kufstein (Bezirk Kufstein) und die Tochtergemeinde Kitzbühel (Bezirk Kitzbühel).
Nach dem Eintritt Pfarrer Stürtzers in den Ruhestand 1958 setzte Pfarrer Mag. Wolfgang Schmidt, der spätere Superintendent der Diözese, die begonnene Aufbauarbeit fort. 1967 wurde die Pfarrgemeinde Kitzbühel selbständig.
 
An einem weiteren Schwerpunkt der Gemeinde, der Predigtstation Wörgl, durften nach vielerlei Notlösungen die Gottesdienste nach 1945 wohl in der Spitalskirche stattfinden, doch mussten die übrigen Gemeindeveranstaltungen in der Bahnhofsrestauration und die Bibelkreise zuletzt im Wartezimmer eines Zahnarztes stattfinden. Dank der finanziellen Hilfe der Gustav-Adolf-Hauptgruppe Hessen-Nassau und vieler großer und kleiner Spenden von Gemeindemitgliedern, konnte 1972 ein Gemeindezentrum in der Wörgler Lahntalsiedlung errichtet werden.
 
Die Gegenwart
 
Eine Entlastung für Kufstein bedeutete die Ernennung von Kitzbühel zur selbständigen Pfarrgemeinde. Es blieb mehr Zeit für wichtige Initiativen in der kleineren Gemeinde. So bildeten sich nach und nach diverse „Kreise“.
Schon 1955 war das Frauenwerk entstanden, das auch Haus- und Krankenbesuche übernahm.
In der Folge entstanden: der Kinderkreis, ein Jugendkreis, ein ökumenischer Arbeitskreis, der Kirchenchor, ein Frauenarbeitskreis der mit wunderbaren Handarbeiten jeweils den Oster- und Weihnachtsbazar beschickt, diverse Gesprächsgruppen, eine Vormittags- bzw. Nachmittagsbibelrunde, ein Hauskreis, ein Besuchkreis, der sich der Ältesten unserer Gemeindeglieder annimmt, mit diesen seelsorgerliche Gespräche führt, sich aber auch um ganz alltägliche Bedürfnisse wie Einkäufe oder Behördengänge kümmert. Als letzter wurde ein Initiativkreis gebildet, der bei seinen Zusammenkünften die unterschiedlichsten Themen behandelt, vor allem aber auch zur Gestaltung des Gemeindelebens mit neuen Ideen beitragen soll. 
Hier wird ein Thema nach freier Wahl von einem Team vorbereitet und gestaltet, es werden dazu passende biblische und literarische Texte vorgestellt und mit der entsprechenden Musik  unterlegt. Dieses ruhige Ausklingen lassen eines meist hektischen Tages wird gerne angenommen und schafft Kraft für Neues.
 
Religions- und Konfirmationsunterricht
 
Der Religionsunterricht wird von drei Religionslehrerinnen an 29 Volks- und Hauptschulen des Bezirkes erteilt. An den beiden Gymnasien, der Handelsakademie und der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe des Bezirks, erteilt der Pfarrer den Religionsunterricht.
Besondere Aufmerksamkeit wird dem Konfirmandenunterricht gewidmet, der monatlich als Blockveranstaltung am Samstagnachmittag stattfindet und mit einer dreitägigen Konfirmandenfreizeit endet. Diese vertieft das unter dem Jahr Gelernte, gibt Zeit zur Standortbestimmung des eigenen Glaubens und schließt auch die Gestaltung des Konfirmandenvorstellungs-Gottesdienstes mit ein.
 
 

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